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RaumakustikPlaner

Home-Office ohne Hall

Besserer Call-Sound in einer Stunde: Die wirksamsten Maßnahmen — nach Wirkung sortiert.

Dunkler Home-Office-Arbeitsplatz mit Akustikpaneelen und warmem Lampenlicht

Ehrliche Grenzen

Alle Rechner auf dieser Seite liefern vereinfachte Schätzungen für die Planung — sie ersetzen keine professionelle Raummessung und keine akustische Beratung. Wir geben keine Produktempfehlungen; Absorptionsgrade und Herstellerangaben prüfe bitte beim jeweiligen Anbieter.

Warum Calls blechern klingen

Dein Mikrofon hört nicht nur dich, sondern den ganzen Raum: kahle Wände, Laminat, Fenster. Der Hallanteil macht die Stimme hohl und anstrengend — für dich und für alle anderen im Call.

Die Maßnahmen — nach Wirkung sortiert

#MaßnahmeAufwandWirkung
1Teppich unter den SchreibtischNiedrigHoch (Bodenreflexion weg)
2Vorhang vors Fenster hinter/neben dirNiedrigHoch
3Schreibtisch von der Wand abrückenNullMittel
42–4 Akustikpaneele an ErstreflexionspunktenMittelSehr hoch
5Bücherregal an die RückwandNiedrigMittel (Diffusion)
6Mikrofon näher an den MundNullHoch (weniger Raumanteil)
7Tür schließen, weiche MöbelNullMittel

Der 1-Stunden-Plan

  1. Minute 0–10: Teppich auslegen (oder ausleihen), Vorhang zuziehen.
  2. Minute 10–20: Schreibtisch 20–30 cm von der Wand abrücken, Mikrofon auf 15–20 cm Mundabstand.
  3. Minute 20–40: Mit dem Erstreflexions-Rechner die Wandpunkte bestimmen, Spiegel-Trick zur Kontrolle.
  4. Minute 40–60: Panels montieren (Klebepunkte oder Klemmleisten für Mietwohnungen).
  5. Test: Kurze Aufnahme vorher/nachher vergleichen — der Unterschied ist meist sofort hörbar.

Schreibtisch-Position

Tipp: Der größte kostenlose Gewinn ist fast immer der Mikrofonabstand: Je näher das Mikro am Mund, desto weniger Raum hört man — egal wie hallig das Zimmer ist.